Siehe auch => erster Beitrag hierzu
Nach der Strafanzeige gegen Gott im US-Staat Nebraska ist beim zuständigen Bezirksgericht eine mit «Gott» unterzeichnete Erwiderung eingegangen.
Das Schreiben sei plötzlich auf seinem Schreibtisch gewesen, sagte der Justizangestellte John Friend vom Bezirksgericht in Omaha.
(...)In der dem Gericht jetzt vorliegenden Erwiderung wird geltend gemacht, dass der Beklagte Immunität gegenüber der irdischen Gerichtsbarkeit geniesse. Auch wird die Zuständigkeit des Bezirksgerichts bestritten. Doch wenn man Gott für Unterdrückung und Leid verantwortlich mache, werde ein wichtiger Gesichtspunkt missachtet: «Ich habe Mann und Frau mit freiem Willen geschaffen, und neben dem Versprechen eines unsterblichen Lebens ist der freie Wille mein grösstes Geschenk für euch.» In dem Schreiben werde der Erzengel Michael als Zeuge angeführt, erklärte der Justizangestellte Friend.
Neben dem Dokument von unbekannter Herkunft wurde die Akte in dem Fall um eine weitere Erwiderung bereichert, die eine Kanzlei in Texas als Absender angibt. Die Gerichtsbarkeit kann nun ihren Gang gehen. Chambers betonte, er nehme die Strafanzeige ernst, wolle damit aber auch die abstrusen Seiten der amerikanischen Justiz sichtbar machen, in der jeder jeden verklagen könne.
Nachtrag (8.10.07):
Klageschrift zu finden unter http://blog.wired.com/27bstroke6/files/chambersversusgod.pdf
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