Mein neuer "fahrbarer Untersatz" ist ja nicht unbedingt zu vergleichen mit einem Audi A3. Dennoch kann man am Limit fahren (Limit = zu schnell aber nicht so schnell, dass man den Ausweis abgeben muss). Die Frage war bislang immer, ob Vernunft oder Fusskraft siegt, sprich: was bringt es eigentlich, wenn ich auf der Strecke Chur-Vaduz (34km; nur Autobahn gerechnet) statt mit 120km/h am Limit fahre. Subjektiv betrachtet denkt man, dass man vieeeeel schneller ist. Ist man auch, zwischen 15 und 20 km/h im Durchschnitt, nur: auch zeitlich schneller?
Dank Bordcomputer und Tempomat kann man das nun relativ einfach errechnen:
Vaduz-Chur, heute Mittag: Tempomat auf 150, 15:30 min. Chur-Vaduz, wieder Rückfahrt ins Büro: Tempomat auf 130 (entspricht nach Tacho-Abweichung etwa 125): 17:00 min. Ergibt also eine Zeitersparnis von 1.5 Minuten pro Weg. Interessant ist, dass man beim "Gas geben" einen Verbrauch von 8.6 Liter / 100 km hat, beim "gemütlich fahren" einen solchen von 6.8 Liter / 100km. D.h. pro Woche spare ich bei gesetzeskonformer Geschwindigkeit 6 Liter Benzin (oder über 270 Liter pro Jahr).
Mein grünes Gewissen ist geweckt... ;-)
PS: das Ganze ist natürlich mehr Handgelenk mal Pi als eine ordentliche Messreihe ;-)
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Montag, September 24, 2007
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