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Freitag, August 21, 2009

S'Totemügerli

Gäuit we mir da grad eso schön binanger sitze, hani däicht, i chönntnech vilicht no nes Bärndütsches Gschichtli verzelle. Es isch zwar es bsungers uganteligs Gschichtli wo aber no gar nid eso lang im Mittlere Schattegibeleggtäli passiert isch.
Der Schöppelimunggi u der Houderebäseler si einisch schpät am Abe, wo scho der Schibützu durs Gochlimoos pfoderet het, über s Bätzmattere Heigisch im Erdpfetli zueglüffe u hei nang na gschigelet u gschigöggelet, das me z Gotts Bäri hätt chönne meine, si sige nanger scheich.
"No ei so schlöözige Blotzbänggu am Fläre, u i verminggle der s Bätzi, dass d Oschterpföteler ghörsch zawaggle!"
"Drby wärsch froh, hättisch en einzige nusige Schiggler uf em Lugipfupf!"
U so isch das hin u härgange wie nes Färegschäderli amene Möuchgröözi, da seit plötzlech Houderebäseler zu Schöppelimunggi:
"Schtill! Was ziberlet dert näbem Tobelöli z grachtige n uuf u aab?"
Schöppelimunggi het gschläfzet wie ne Gitzeler u hets du ou gseh. Es Totemügerli! U nid nume eis, nei, zwöi, drü, vier, füüf, es ganzes Schoossiniong voll si da desumegschläberlert u hei zängbigerlet u globofzgerlet i gschanghangizigerlifisionööggelet, das es eim richtig agschnäggelet het.
Schöppelemunggi u Houderebäseler hei nang nume zuegmutzt u hei ganzhingerbyggelig wölle abschöberle. Aber chuum hei si der Awang ytröölet, gröözet es Totemügerli: "Heee, dir zweee!"
U dene ischs i d Chnöde glöötet wie bschüttis Chrützimääl dure Chäschbertrog. Düpfelig u gnütelig si si blybe schtah wie zwöi gripseti Mischtschwibeli, u scho isch das Totemügerli was tschigerlisch was pfigerlisch bine zueche gsi. Äs het se zersch es Rüngli chybig u gschiferlig agnöttelet u het se de möögglige gfraget:
"Chöit dir is hälfe, ds Blindeli der Schtotzgrotzen ueche z graagge?"
Wo der Schöppelimunggi das Wort Blindeli ghört het, het em fasch wölle Härzgätterli zum Hosegschingg usepföderle, aber der Houderebäseler het em zueggaschplet: "Du weisch doch, das me ämne Totemügerli nie darf nei säge!" U du si si halt mitgschtapflet.
"So, dir zwee!"
hets Totemügerli gseit, wosi zum Blindeli cho si, u die angere Totemügerli si ganz rüeiig daaggalzlet u hei nume ugschynig ychegschwärzelet.
Da hei die beide gwüsst, was es Scheieli Gschychets ds Gloubige choschtet u hei das Blindeli aagroupet, der eint am Schöpfu, der anger a de Gängeretalpli.
Uuuh, isch das e botterepfloorigi Schtrüpfete gsi! Die zwee hei, gschwouderet u ghetzpacheret, das sie znäbis me gwüsst hei wo se der Gürchu zwurglet.
Daa, z eis Dapf, wo si scho halber der Schtotzgrotzen uecheghaschpaperet si, faht sech das Blindeli afah ziirge u bäärgetglet mit schychem Stimmli:
"Ooh, wie buuchet mi der Glutz!"
Jetz hets aber em Schöppelimunggi böös im Schyssächerli guugget. Är het das Blindeli la glootsche u isch der Schtotzgrotz abdotzeret wie wenn em der Hurli-Gwaag mit em Flarzyse der Schtirps vermöcklet hätt.
"Häb düre, Münggu!" het em der Houderebäseler no naagräätschet, u de het er nüt me gwüsst.
Am angere Morge het ne ds Schtötzgrötzeler Eisi gfunge, chäfu u tunggig wien en Oeiu, u es isch meh weder e Monet gange, bis er wider het chönne s Gräppli im Hotschmägeli bleike.
Totemügerli u Blindeli het er keis meh gseh sis Läbe lang, aber o der Schöppelimunggi isch vo da a verschwunde gsi.

S git Lüt wo säge das vo da a es Totemügerli meh desume gschärzelet isch.

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