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Montag, Juli 16, 2007

Gesucht: 10 Stunden

Gesucht: 10 Stunden (ca.)
Beschreibung: Schlaf
Ort: egal

Als Notlösung werden auch Zündhölzer akzeptiert, auf Augengrösse zugeschnitten, bitte stumpf, da sonst die Augenlieder leiden... ;-)

Grund?
Auweia, fangen wir beim letzten Freitag an, der ganz im Zeichen des Umzugs von Martina und Bruno stand. Um 7:30 stand ich in der Scaletta (hey, ich hatte frei! Wenn ich arbeiten muss bin ich selten so früh im Büro...) und wir begannen damit, den Transporter zu laden. Mittags gab's dann eine kurze Pause, nachmittags ging's aber dann schon weiter, allerdings begannen wir dann endlich mit Bier trinken, ich meine: wir mussten nicht mehr hin- und herfahren und konnten uns auf das Auspacken und Zusammenstellen konzentrieren.

Um 6 Uhr wurden wir Herren dann von den (unseren) Damen polternd verlassen (die einen kehrten um 1 Uhr, die anderen, insbesondere meine Zukünftige um 4:30 wieder nach Hause zurück). Die Schrauberei ging mit Unterbruch (irgenwann muss man ja auch etwas essen - und erhielten wir Damenbesuch von der bereits einmal erwähnten Bernerin (s. Beitrag Herr Bert), welche sich mit dem Töff motorisiert auf der Durchreise befand. Abgesehen davon hatten wir ja sturmfrei *bg*) bis um nach 22 Uhr weiter.

Gut, das rechtfertigt nicht die Tatsache, dass ich nur 4-5 Stunden geschlafen hatte. Dies ist eher darauf zurück zu führen, dass wir um 22 Uhr nicht ins Bett gingen *g* Abgesehen davon musste ich mich ja um 4:30, als meine Liebste (immer noch polternd) nach Hause kam über den Verlauf des Abends informieren. Ich WURDE informiert. Ausführlichst, und teilweise dreimal *g* Bevor ich aber informiert wurde, wurde ich konfrontiert. Mit einer Jacke, Jeansjacke. Von einer Frau! Und wer brachte den Wein? Wer war hier? Was habt ihr gemacht? Nun, nichts. Eigentlich. Und wem die Jacke gehört? Gute Frage, WELCHE Jacke? Nun gut, es stellte sich dann heraus, dass die Jacke Carla gehörte, welche mit Ines um die obgenannte Uhrzeit nach Hause kam (die Jacke jedoch bereits um 1 Uhr den Weg zurück fand, als der erste Tross nach Hause ging). Kein Wunder konnte ich DAVON nichts wissen... ;-)

Der Samstag begann dann wie gewöhnlich: 8:15 joggen (ich Wahnsinniger), danach Garage räumen, Zeugs montieren, Bohren, Schrauben... Bei 33 Grad. Puls auf 120 bei jedem Schritt, im Schweisse des Angesichst (oder wie heisst das?)...

Dann, um 18 Uhr gingen dann WIR Männer polternd los. Zuerst wurde allerdings kontrolliert, was ich alles anhatte. Nicht dass ich dann morgens mit zuwenig oder zuviel Kleider nach Hause komme. Sicherheitshalber wurde ich bekleidungsmässig so markiert, dass ich für JEDE zu erkennen bereits vergeben war:

Die Tour begann dann erst mal im Calanda, weiters zum Chesa, wo Robi verzweifelt versuchte die Bedienung davon zu überzeugen, dass das Känguruhfilet nicht aus war. Nach mehreren (erfolglosen) Versuchen entschied er sich dann für das gefederte Känguruh, dass bekannterweise den Kopf in den Sand steckt. Das Essen war jedenfalls köstlich - und witzig; schliesslich war ja Bruno dabei...

Beim KONFETTI genossen wir dann die Ausicht - die einen den Ausschnitt der Bedienung, die anderen die vorbeifahrenden Protzer mit Maseratti, Porsche und Co. Letzteres war jedenfalls witzig und dank unserem Gejohle haben es sich einige wohl überlegt, ob sie nochmals vorbeifahren wollen oder ob sie sich nicht lieber woanders lächerlich machen ;-))


Danach war Bowling angesagt. Einige Versuche brauchten wir schon. Roger koordinationsmässige (Schrittfolge und Kugel loslassen happerten etwas), andere wie ich hatten erst lernen müssen, dass die Kugel nach vorne los- und nicht nach hinten fallen gelassen werden muss. Nach zwei Stunden führte Mimo überlegen vor Patrick und Bruno mit 5 Siegen, ich durfte 2 Siege nach Hause nehmen, Roger und Robi je einen. Bei Roger war übrigens die charmante 20jährige auf der Bahn nebenan schuld am Fiasko. Jedesmal wenn die Dame spielte hatte Roger Konzentrationsaussetzer und die Kugel rollte in den "Gutter" ;-)

Achja, Migi spielte auch mit. Allerdings erst am Ende. Vorher begnügte er sich - zähneknirschend - mit Nuller *g*

Nachdem wir uns von den ausgeliehenen Bowlingschuhen getrennt hatten, machten wir uns auf die Socken zur nächsten Bar (F1), und von dort zur nächsten (Dieci) und zur nächsten (Kapstadt). Dort in bequemen Sitzgruppen sitzend (teilweise fast liegend) begrüssten wir unsere liebe Nachbarin Tanja (Roger mit den Worten: "Es hätte so ein schöner Abend werden können"). Selbstverständlich schlugen wir das (für Schnellmerker: nicht ernst gemeinte) Angebot eines Striptease' dankend aus... ;-) Die Frage Tanjas wohin wir nun gehen, wurde dann auch von Robi prompt geliefert: "Fort"...

Das Fort und damit das Ende des vergnügsamen Abends verbrachten wir im "Chez Roger" ;-)

Nach einigen Umfallern waren wir dann irgendwann nach 3 Uhr zu Hause...

Nunja, die Tatsache, dass die Damen dann am Sonntag die abzugebende Wohnung von Martina und Bruno putzen mussten (oder wollten) und sie für Kinderarbeit nicht zu überzeugen waren, führte dazu, dass das Schlafmanko nicht aufgeholt werden konnte...

Und nun sitze ich also da, Augen reibend, Füsse streckend und in regelmässigen Abständen gähnend... nicht daran denkend, wie diese Woche (schlaftechnisch) enden wird...

Immerhin war es ein schönes, wenn auch letztes Wochenende in Freiheit ;-))

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(C) by IKEA, ich weiss ;-) Aber der Spruch passt. Passt für die neue Schweizerisch Erfindung, eine Tauschplattform namens exsila, eine wie ich finde Super-Idee. exsila ist ...
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